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Die Moderatoren

helmut-pfleger Dr. Helmut Pfleger, 69, erlangte durch die Moderation der WDR-Sendung Schach der Großmeister gemeinsam mit Claus Spahn und Vlastimil Hort Kultstatus. Der Großmeister und promovierte Mediziner war auch als aktiver Schachspieler eine Größe, nahm u. a. an zahlreichen Schacholympiaden teil und holte 1964 in Tel Aviv Bronze mit Deutschland. 1978 trug er in Buenos Aires mit einem Sieg gegen Polugajewski in hohem Maße zum für damalige Verhältnisse sensationellen Sieg gegen die Sowjetunion bei. Auch nach dem Ende seine Karriere blieb er dem Schach verbunden und verfasst noch heute eine wöchentliche Kolumne für DIE ZEIT. Helmut Pfleger lebt in München.


klaus-bischoff Klaus Bischoff, 51, hat sich in den letzten Jahren als Nachfolger Pflegers als »Deutschlands Schachkommentator« etabliert. Entsprechend seltener ist der Großmeister heute selbst aktiv am Brett zu finden, spielt allerdings u. a. noch in der Bundesligamannschaft der Schachfreunde Katernberg. In den 80er und 90er Jahren lieferte er sich in den Reihen von Bayern München legendäre Duelle mit der SG Porz. Seinen größten Erfolg als Mannschaftsspieler indessen feierte er im Jahre 2000, als er mit Deutschland Silber bei der Schacholympiade in Istanbul gewann. Zahlreich sind seine Deutschen Meistertitel im Blitzschach, bis heute kann ihm in dieser Disziplin hierzulande kaum jemand das Wasser reichen. Klaus Bischoff lebt in Frankfurt/M.


raj-tischbierek Raj Tischbierek, 50, hat sich als seit 1991 amtierender Chefredakteur von Deutschlands führender Schachzeitschrift SCHACH einen Namen gemacht, für die er im Jahre 1999 den Exzelsior Verlag gründete. Die Entfaltung seiner Schachkarriere war als DDR-Meister 1987 und 1990 den bekannten Beschränkungen unterworfen. Nach Erlangung des Großmeistertitels 1990 widmete er sich zunehmend journalistischen bzw. verlegerischen Aufgaben und trat zuletzt auch als Organisator größerer Events in Erscheinung. »Rückfälle« ans Brett sind indessen regelmäßiger Natur, mit seiner Dresdner Zweitligamannschaft strebt er aktuell den Wiederaufstieg in die höchste deutsche Spielklasse an. Raj Tischbierek lebt in Berlin.